Cannabis è legale

CANNABIS IST legal, aber die Gesetzeslücke bleibt bestehen

Ist Cannabis in Italien legal?

Mit dem Inkrafttreten des Agrargesetzes 242/2016, das den Umfang und das Ausmaß der Verwendung von Cannabis sativa regelt, wurde der Schwarzmarkt für illegales Marihuana in gewisser Weise zugunsten eines „nachhaltigen“ Marktes umgangen. Allerdings geraten die Institutionen und vor allem der Staat ins Wanken und kämpfen darum, aus einem Schwebezustand herauszukommen, in dem das Schlüsselwort tabu ist.

Das oben genannte Gesetz wurde tatsächlich „zur Unterstützung und Förderung des Anbaus und der Lieferkette von Hanf als einer Kultur, die zur Verringerung des Landverbrauchs, der Wüstenbildung und des Verlusts der Artenvielfalt beitragen kann“, erlassen, also mit einem Ziel, das wir als „ökologisch nachhaltig“ bezeichnen würden.

Der zentrale Fokus ist jedoch derjenige, der uns zwingt, uns der Realität ohne Wenn und Aber zu stellen. Tatsächlich hat die oben genannte Disziplin zwar einerseits vielen Unternehmern die Möglichkeit gegeben, privates Kapital mit wichtigen Garantien in den Anbau von Cannabis sativa zu investieren, andererseits setzt sie die Grenze des Konsums nur zu Sammelzwecken. Wenn wir den Gesetzgebungsprozess zurückverfolgen, können wir mit Sicherheit feststellen, dass landwirtschaftliche Unternehmer vom Gesetz 242/2016 profitiert haben; Tatsächlich lag der THC-Grenzwert für den freien und legalen Anbau früher bei 0,1 % (was nach zahlreichen Kontrollen durch die zuständigen Behörden zur Zerstörung unzähliger bewirtschafteter Felder führte, auf denen ein höherer Anteil an Tetrahydrocannabinol gefunden wurde), heute liegt der Grenzwert bei 0,2 bis 0,6 %: eine Errungenschaft für diejenigen, die sich an dieses Unterfangen gemacht haben.

Heute können wir also sagen, dass Cannabis in Italien legal ist, wenn sein THC-Grenzwert 0,6 % nicht überschreitet und es ausschließlich für technische Zwecke und Sammlerzwecke verkauft und gekauft wird.

Darüber hinaus hat sein Inkrafttreten zur Entstehung eines legalen Geschäfts und zur Eröffnung zahlreicher „Growshops“ geführt, d. Die Frage, die sich spontan stellt und die uns zum Nachdenken über das Thema „Maria“ zwingt, lautet: Wie viel wird dort tatsächlich für Sammelzwecke von den Verbrauchern gekauft? Die gesetzlich erlaubte Nutzung ist zwar technischer Natur, also der Erwerb von „Sammelblütenständen“ durch Nutzer, doch die Zahlenrealität sagt etwas anderes. Einigen Untersuchungen zufolge würden die meisten Verbraucher Cannabis-Sativa-Blüten tatsächlich zu Freizeitzwecken und zur Bekämpfung der Symptome von Krankheiten im Zusammenhang mit Stress oder Depression kaufen, da das in leichtem Cannabis enthaltene CBD entspannende Eigenschaften hat.

Hinsichtlich der Rolle des Händlers und des Verbrauchers muss hinsichtlich der Verwendung von Blütenständen unterschieden werden.

Ist Cannabis für Einzelhändler legal?

Tatsächlich kann der Einzelhändler gemäß dem oben genannten Gesetz Blütenstände ausschließlich für Sammlerzwecke kaufen und verkaufen. Darüber hinaus ist es dem Einzelhändler im Hinblick auf das zu befolgende Verhalten nicht gestattet, den Verbraucher über die unterschiedliche Verwendung von Blumen zu beraten, die über die reine Sammlerverwendung hinausgeht. Darüber hinaus kann die Zertifizierung der THC- und CBD-Werte von jedem von der Europäischen Union akkreditierten Labor erstellt werden und nicht nur von einem „made in Italy“, wie viele behaupten.

Ist Cannabis für den Verbraucher legal?

Der Verbraucher hingegen kann es zu Sammelzwecken erwerben. Das vom Sammler ausgeübte „Recht“ ist strikt an die auf der gekauften Verpackung angegebenen THC- und CBD-Werte gebunden, die wiederum vom Verkäufer zertifiziert und garantiert werden. Letztere sind die einzige Waffe, die ihn vor den Risiken schützt, die ihm im Falle einer Inspektion entstehen könnten.

In gewisser Weise bringt all dies Heuchelei und enorme Verwirrung mit sich, sowohl für diejenigen, die es produzieren und verkaufen, als auch für diejenigen, die die Blütenstände kaufen. Eine objektive Tatsache bleibt bestehen: Das Gesetz 242/2016 ist ein großartiger Beweis für die Weitsicht unseres Landes, auch wenn das Risiko weiterhin darin besteht, zwischen den Mäandern des Moralismus und des falschen Gewissens gefangen zu bleiben. Sicherlich muss der Staat seinen Polizeikräften garantieren, dass sie ihnen dabei helfen, ihre täglichen Aufgaben in Ruhe zu erledigen, und allen Bürgern die Verpflichtung zur Überwindung dieser „vacatio“ im Hinblick auf einen immer transparenteren und kohärenteren Markt.